Der Stop-trick

Posted on

Mit dem Stop-Trick lässt du Dinge ganz plötzlich vor laufender Kamera verschwinden. Vieleicht hat der verrückte Professor eine Wundermaschine entwickelt, mit der man Dinge unsichtbar machen kann. Oder du drehst einen Fantasyclip, in welchem dein Schauspieler plötzlich in eine andere Zeit gebeamt wird. Vielleicht wird ein Gegenstand durch eine Film-Explosion zerstört?

Wie der Name ‚Stop-Trick‘ bereits verrät: Du filmst einen Gegenstand, stoppst die Aufnahme, und entfernst in der zweiten Szene den Gegenstand aus dem Bild. Werden beide Szenen im Schnittprogramm aneinander gehängt, sieht es so aus, als ob der Gegenstand verschwindet. Auf dieselbe Weise lässt du auch Menschen verschwinden. Wichtig ist, dass du mit einem Stativ arbeitest. Denn der Hintergrund darf sich nicht durch das Handzittern verändern.

Eine zweite Möglichkeit ist, die Kamera nicht zu stoppen. Während der Gegenstand entfernt wird, filmst du weiter. Das Teilstück entfernst du erst beim Filmschnitt. Mit dieser Technik vermeidest du, dass sich beim Drücken der Start-Stop-Taste doch ein kleiner Ruckler ergibt und sich der Hintergrund verschiebt. Achte darauf, das sich im Hintergrund keine Personen bewegen, denn diese machen nach dem Schnitt garantiert einen ungewollten Hopser.

Wenn du das Ganze noch professioneller gestalten möchtest, hier ein Tipp: Auf der Internetseite von Productionscrate findest du zahlreiche Effekte, welche du teilweise kostenlos herunterladen kannst. Die Registrierung kann über ein Facebook- oder Google-Konto erfolgen, aber auch über die Emailadresse+Passwort. Eine Spende von monatlich 10 € wird gerne gesehen, muss aber beim ‚Free Account‘ aber nicht sein.

Derzeit sind es pro Tag bis zu fünf kostenlose Effekte, die du herunterladen darfst. Hier gibt es in der Kategorie ‚Visual Effects‘ Explosionen, welche du über die Schnittstelle legen kannst. Und schon sieht es so aus, als ob der Gegenstand explodiert oder mit einem Feuerball verschwindet. Die mit einem Stern versehenen Effekte sind Profi-Effekte, die kosten Geld. Wenn du ein Häkchen bei ‚Preview Pro Content‘ setzt, werden nur noch die kostenlosten Effekte angezeigt. Die Seite des Anbieters ist in englischer Sprache.